Ich fühle mich getrieben, was auch immer ich mache,

bin völlig erschöpft, selbst dann, wenn ich lache.

Inmitten der Menschen, bleibe ich ganz allein.

Ich frage mich selbst: „Wer will ich denn sein?“

 

Weshalb geh‘ ich nicht fort, warum bin ich noch hier?

Doch bin ich erst weg, was bliebe übrig von mir?

Alte Fotos, meine Kleider – ich lasse alles zurück,

Vorhang auf für des Finale, des Lebens letztes Stück.

 

Entsteht eine Lücke? Wir belügen uns gerne.

Ersetzbar sind alle, ich bin längst in der Ferne.

Langsam, ganz langsam, die Erinnerung verblaßt,

die Gewissheit tröstet, ich habe nichts mehr verpasst.