Kategorie: Allgemein

Heute schon einen Mann vernascht?

Im Garten hatten wir Anfang September Besuch: Ein frommes Ding angeblich,

 

das aber auch für seinen besonderen Männergeschmack bekannt ist.

Ein bisschen erinnert mich diese Gottesanbeterin aber schon ein „unheimliches Wesen aus einer anderen Welt“, oder?

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Nicht aus einem Horrorfilm der 80er Jahre und auch keine Kontrahentin von Sigourney Weaver, aber trotzdem eine ziemliche Schrecke 🙂

Ich habe dann noch ein paar Mal im Garten eine Gottesanbeterin gesehen, die war allerdings grün. Das ist mir erst jetzt beim Betrachten der Bilder bewusst geworden. Ob sich die beiden kannten, oder sogar miteinander essen waren *hust* – ich will es eigentlich gar nicht so genau wissen.

abc-Etüden: Bunte Welt

Bei den abc-Etüden von Christiane (3 Worte -> 10 Sätze) gibt es diesmal eine Wortspende von Herbert (und – wie gewohnt – Illustrationen von lz)

 

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„Herbert wer?“ fragte er unaufmerksam, ohne sie anzusehen.

„Dein Freund Herbert!“ antwortete sie genervt, weil sie es nicht ausstehen konnte, wenn er, statt dem Gespräch seine Aufmerksamkeit zu widmen, nur auf sein Handy starrte.

Ein bisschen mehr Achtsamkeit würde ihm nicht schaden.

Herbert hatte gestern davon gesprochen als sie nach der ersten Kursstunde noch gemeinsam auf ein Glas Rotwein gegangen waren.

„Achtsamkeit ist das, was wir brauchen, um uns selbst wahrnehmen zu können“ hatte Herbert gesagt und sie dabei mit seinen rehbraunen Augen lange angeschaut.

Ihr Mann sagte nie solche Dinge und würde schon gar nicht Kurse besuchen, die sich „Kreatives Schreiben kann man lernen“ oder „Finde zu Dir selbst“ nannten.

Sie schaute ihm zu, wie er versuchte, ohne das Handy aus der Hand zu legen, aus der Jacke zu schlüpfen und spürte wie der Ärger in ihr aufstieg.

„Musst du dein Gewand immer so verwurschteln?!“ zischte sie ihn an und stapfte ins Schlafzimmer.

Ihr Blick auf die Welt war längst nicht mehr nur rosarot, sondern eine seltsame rosa-grüne Mischung: Begegnungen mit Menschen wie Herbert erschienen in zart schimmerndem Altrosa, dachte sie aber an die scheinbar so perfekten Ehemänner ihrer Freundinnen wurde sie erbsengrün vor Neid.

Nächtlicher Wettlauf

Aus gegebenem Anlass 😉

MitmachBlog

Jetzt oder nie!

Sie wusste, dass es schnell gehen musste und zögerte trotzdem. Ihr Herzschlag raste.  „Puuuuuhhhhh ….“ atmete sie laut und lang durch den Mund aus, um sich selbst ein wenig zu beruhigen. Dann ging sie den Bewegungsablauf noch einmal in Gedanken durch: Rechte Hand vor, Glas drauf, Karton drunter und dann nichts wie raus.

Du schaffst das“ murmelte sie, aber der Schweiß stand ihr auf der Stirn und die Muskeln ihres Körpers weigerten sich einfach, das zu tun, was das Hirn plante.

Jetzt!“ schoss es ihr durch den Kopf, denn gerade hatte sich die große schwarze Spinne vor ihr am Küchenfußboden wieder bewegt. Wenn sie nicht gleich handelte, würde sich dieses achtbeinige Monster irgendwo verstecken und dann könnte sie die ganze Nacht nicht schlafen. Das war keine Option!

Ihre rechte Hand mit dem Glas näherte sich von oben dem Tier, das in Richtung Kühlschrank…

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Aus[gesöhnt]

Ursprünglich veröffentlicht auf MitmachBlog:
Mit steifen Fingern führte er die halb eingetrocknete Kugelschreiberspitze kratzend über das Papier. „In hoffnungsvoller Erwartung Deiner baldigen Antwort Dein Papa“ stand da am Blattende in einer wackeligen Schrift, die kaum noch etwas von den schwungvollen Schnörkeln eines energisch…

Mama kurz gefasst – Erziehungsdilemma

Ich habe es schon einmal erwähnt: Wir haben uns im Urlaub eine Marionettenversion von Mozarts Zauberflöte angesehen. Wir haben dann auch die DVD gekauft, auf der die Oper in zweistündiger Länge (statt der für Kinder adaptierten Kurzfassung) drauf ist.

Am letzten Ferientag regnete es in Strömen. Der perfekte Tag, um gemütlich auf der Couch zu sitzen und Oper zu schauen. Gesagt, getan. Allerdings nicht bis zum Ende. Das wäre einfach zu lange auf einmal.

Am nächsten Morgen (vor dem Kindergarten) bettelten die Kinder dann plötzlich: „Können wir heute den Film fertig schauen?“ Gewohnheitsgemäß wollte ich schon entrüstet: „Nein, kommt nicht in Frage!“ rufen, da wurde mir bewußt:

Die Kinder betteln darum, eine Oper sehen zu dürfen. Eine OPER!

Fernsehen – Oper – fernsehen – Oper – ein Dilemma!

Zum Glück ließ es sich rasch lösen: Vor dem Kindergarten konnte sowieso nichts geschaut werden und danach war die Sache erst einmal in Vergessenheit geraten. Aber am nächsten verregneten Wochenende schauen wir uns dann noch einmal an, wie Papageno seine Papagena findet 😉

papagena
Bei Mozart in Salzburg kann jeder seine eigene Papagena finden 😉