Kategorie: 12 Monate

12 Monate (9) – Gegen den Wind …

… spucken ist bekanntlich nicht das klügste Manöver. Ganz besonders dann nicht, wenn der Wind Orkanstärke hat.

Kirschkerne spucken ist zwar lustig, dazu müsste man aber die Kirschen erst einmal erreichen. Das gelingt bei uns meist nur den gefiederten Gartenbesuchern. Die Kirschzeit ist aber ohnedies vorbei.

Seit gestern tanzen die Blätter der Bäume im Wind, wirbeln ganz hoch hinauf und sammeln sich in der Luft wie Vogelschwärme. Noch hängen einige Blätter an unserem Kirschbaum. Der Herbst hat rote Farbtupfen ins Grün gemischt, das bei Tageslicht ganz hübsch aussieht.

Am letzten Sonntag im Monat Oktober aber ist der Himmel grau in grau, dafür hängen die Blätter nicht müde herab, sondern wehen wie kleine Fahnen waagrecht im Wind.

Mein Oktoberbeitrag zu Zeilenendes Fotoprojekt „12 Monate“. Alle bisherigen Beiträge zu dem Projekt gibt es unter der Kategorie 12 Monate.

Und all die sehenswerten Fotos der anderen Teilnehmer findet ihr auch direkt bei Zeilenende verlinkt (ab 1.11.)

 

 

12 Monate (8) – Gipfel|treffen

Da klopft er also an die Tür, mein falscher letzter Sonntag im Monat September.

Letztes Wochenende war er, morgen fängt ja schon der Oktober an. Aber das muss ich euch nicht erzählen, das wisst ihr alle selbst. Nur ich wusste es nicht, letzte Woche, sonntags.

Ein Blick in den Kalender hätte genügt. Den Blick habe ich aber nicht gewagt. Stattdessen habe ich geputzt.

Mich fein heraus?

Nein (leider nicht). Dafür einen ganzen Tag lang etwas, das ich nun an eine jüngere Generation weitergeben werde. Abends glänzte alles. So gut wie. Was sich mit einem Tagwerk (ohne Kinder, ergo voll konzentriert) halt so bewerkstelligen lässt. Erinnerungen wurden abgestaubt, aufpoliert oder auch beiseite gelegt – zu den Dingen, die nun wirklich nur noch in verblassenden Gedanken aufbewahrt werden. Eine Zeit lang. Irgendwann werden sie völlig verschwinden, so wie ihre Hülle jetzt im Karton für den Restmüll.

Das anschließende Treffen war Wiedersehen, Neuanfang und Abschied zugleich. Wehmut und Aufregung.

Falsche Vorfreude.

Dieses Mitfiebern bei den großen Schritten im Leben der Menschen die uns nahestehen, ist auch ein Teil des eigenen Lebens. Aber es hat etwas Unvollendetes an sich.

Während meine große Schwester für ihre Reifeprüfung lernte, war ich wohl auch etwas angespannter und nervöser als sonst. Dann kam der große Tag und für sie war es danach geschafft. Wir freuten uns alle mit ihr, aber für mich fehlt eigentlich bis heute das Gipfelerlebnis. Und nun passierte es wieder (einmal). Da nimmt man sich einer alten Sache an, putzt sie schön heraus, repariert, was nicht mehr geht, und freut sich am Schluss, dass das Ding doch noch recht nützlich ist und hübsch aussieht. Endlich kann es wieder gebraucht werden, aber … ja, ABER man selbst ist es nicht, der sich daran erfreuen wird. Man selbst reicht es nur weiter und damit ist es weg. Etwas weiter zu geben ist auch eine schöne Erfahrung und doch ist es ein bisschen so, als würde man einen Berg erklimmen und in dem Moment, wo man nach all den Strapazen endlich die Aussicht genießen will, heißt es: „So, Danke, das war’s. Bitte zurückgehen, Sie kennen den Weg ja.

Was das alles mit unserem Kirschbaum im September zu tun hat? Eigentlich gar nichts. Aber es ist der Grund, warum ich tatsächlich auf ihn vergessen habe, letzten Sonntag, als es Zeit war für einen neuen Beitrag zu Zeilenendes Fotoprojekt „12 Monate“.

Jetzt also mit fast einer Woche Verspätung ein paar (Baum)Gipfelbilder aus dem Garten:

 

baumsept3
Wenn man sich nur auf eines fokussiert, den Weg (Stamm) ODER den Gipfel (Krone), wird man blind für das andere

Alle bisherigen Beiträge zu dem Projekt gibt es unter der Kategorie 12 Monate.

Und all die sehenswerten Fotos der anderen Teilnehmer findet ihr direkt bei Zeilenende verlinkt und hier:

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365tageimleben erlebt ihr kleines grünes Wunder

Agnes dokumentiert die Baustelle der Groth-Gruppe am Berliner Mauerpark

Amerdale zeigt das Wohnzimmer

Arno von Rosen zeigt die Eiche in Nachbars Garten

babelpapa baut einen Balkon

frauholle52 blickt auf ihre Terrasse

Frau Rebis begleitet ihren Baum

Gerda Kazakou nimmt uns mit in ihr Atelier

Impressions of Life blickt auf Balkon und Garten

Lovely Rita Flowermaid zeigt die Discotasche

Meermond zeigt ihre Füße her

Mitzi Irsaj erinnert sich an den Ort, an dem 24 Olivenkerne im Münchner Rosengarten ruhen

Multicolorina rastet an einer Feldweg-Bank

 

Random Randomsen hat einen geheimnisvollen Baum gewählt

rina.p macht einen Hofgang

Rubinkatze blickt über die Dächer Münchens

solera1847 nimmt uns mit auf die Gartenbaustelle

Susanne Haun zeigt ihr Atelier

trienchen2607 richtet ihre Wohnung neu ein

Ulli blickt in die Weite

Wili lässt uns auf und in ihren schmucken neuen Topf gucken

wortgeflumselkritzelkram ist im Vorgarten

 

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12 Monate (7) – Tag und Nacht

Der August ist schon fast wieder vorbei! Am letzten Sonntag des Monats ist es Zeit für das Fotoprojekt „12 Monate“ von Zeilenende. Ich begleite unseren Kirschbaum in Bildern durch das Jahr.

Im August hat sich nicht besonders viel an ihm verändert. Es sind noch weniger Blätter geworden, gar keine Früchte mehr darauf zu finden, aber er ist ein Teil unserer Freizeit – bei Tag und bei Nacht:

Tagsüber im hellen Sonnenschein (der noch immer für hochsommerliche Temperaturen sorgt) …

kirschbaum-august.JPG

… ist er eine wahre Stütze für die Kinder („Mama, ich kann fliegen!„), aber auch für Ruhe suchende Erwachsende (Nestschaukel im Hintergrund – eine segensreiche Erfindung für die ganze Familie):

kirschbaum-schaukeln

Und abends

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… im Mondenschein ein wunderbares Plätzchen, um den Tag ausklingen zu lassen. Grillen zirpen, ein Käuzchen ruft im Wald, Fledermäuse sausen lautlos durch den Himmel und nach und nach gehen die Sterne auf.

Und wenn das Auge statt dem Kipferl dann die seitlich beleuchtete Mondkugel sieht, fühlt man sich plötzlich winzig klein und die alltäglichen Sorgen verschwinden für einen Moment hinter der Erkenntnis, dass der Mensch nur ein ganz kleines Rädchen im riesigen Weltall ist.

kirschbaum-mond


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12 Monate (6) – Von Ampeln und Amseln

Der letzte Sonntag im Juli ist fast vorüber, das gleichmäßige Ticken der Uhr im Zimmer meiner kleinen Tochter erinnert mich an die Vergänglichkeit. Vor allem die tägliche Vergänglichkeit der Motivation im Laufe des Tages, die wöchentliche Vergänglichkeit des Wochenendes und die monatliche Vergänglichkeit von Deadlines.

Ich habe es tatsächlich den ganzen Tag über nicht geschafft, den 6. Beitrag zum Projekt 12 Monate von Zeilenende zu schreiben. Jetzt wird es aber höchste Zeit. Die Kinder schlafen (und können daher nicht mehr als Ausrede herhalten), das brühend heiße Sommerwetter hat sich in eine verregnete Gewitternacht verwandelt. Genau richtig, um zu bloggen.

Der alte Kirschbaum hat im Juli einiges an Blättern und Früchten verloren. Die Hitze und ein paar Gewitterstürme haben bereits einige Äste leergefegt. Die Kirschen selbst haben vor allem die Amseln gefressen. Und die Drosseln, Spatzen, Hausrotschwänzchen und Grünfinken und wer weiß welche anderen Singvögel noch. Wie jedes Jahr haben wir so gut wie keine Kirschen geerntet, weil die Vögel einfach schneller und gründlicher waren. Gut so, ich hoffe, es hat geschmeckt.

Lange genug drum herum geschrieben, so schaut er momentan aus, unser alter Kirschbaum:

julibaum_ganz2
Mittags
julibaum_zweig
Die grünen Blätter werden weniger
julibaum_ast
„Schattenspender“ mit Lücken

Im Titel stand doch was von Ampeln und Amseln, gell. Beim Schreiben ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass sich die beiden Worte nur durch einen Buchstaben unterscheiden, obwohl sie Grundverschiedenes bezeichnen und auch ganz unterschiedlicher Herkunft sind. Was es nun mit der Ampel auf sich hat? Die habe ich vor unserem Kirschbaum entdeckt. Für die Verkehrsschule sind meine Kinder noch zu klein, aber fürs Gärtnern nicht. Und die Natur bringt interessante Farbspiele hervor.

tomatenampel
Diese Kombination kenne ich doch von irgendwo: Rot, orange, grün

 

Diese „Tomatenampel“ ist zum Glück nicht der Wühlmaus zum Opfer gefallen. Das überaus fleißige Tier hat gleich nach dem Anpflanzen zu ernten begonnen und Nacht für Nacht  – schwups, schwups, schwups – eine Pflanze nach der anderen einfach in ihre Höhle gezogen. Am Morgen war dann nur noch ein Loch da.

Wie alle guten (und tierlieben) Gärtner haben wir getan, was in so einem Fall zu tun ist: Vorher- und Nachher-Fotos zur Beweissicherung geschossen und dann mit dem Fotoapparat auf die Lauer gelegt. Aber die Wühlmaus wollte sich einfach nicht persönlich zeigen (in der Viertelstunde, die ich tapfer und paparazzimäßig vor dem Beet ausgeharrt habe). Schade!


Alle bisherigen Beiträge zu dem Projekt gibt es unter der Kategorie 12 Monate. Und all die sehenswerten Fotos der anderen Teilnehmer findet ihr beim Zeilenende verlinkt.

 

 

 

12 Monate (5) – krumm

Ein krummes Ding drehen sollte man tunlichst vermeiden, aber nicht jede Krümmung ist eine moralisch verwerfliche. Manche entstehen gar aus Respekt vor anderem Leben. Da wieder einmal der letzte Sonntag des Monats naht, veranstaltete ich meine üblichen Verrenkungen im Garten, um unseren alten Kirschbaum abzulichten. 12 Monate lang möchte ich euch im Rahmen des Projekts 12 Monate von Zeilende an den Veränderungen rund um den Baum teilhaben lassen. Jedes Monat wieder stelle ich mir die Frage, wie ich ihn fotografieren soll (und warum ich mir noch immer nicht zumindest ein weiteres Weitwinkelobjektiv gekauft habe). Da stellte ich fest – und ja, erst jetzt nach Jahren – dass ich im Garten nicht die einzige bin, die sich wegen des Kirschbaums verrenkt:

 

Der kleine Birnbaum daneben wächst schon seit langem gekrümmt, um den Kirschbaumästen auszuweichen. Man darf sich also auch mal verrenken, um seinen Willen zu bekommen – oder aber auch die Kirschen, denn die Erntezeit hat bereits begonnen:

kirsche4

Allzu üppig hängen die reifen Früchte nicht, aber zum Naschen für uns und die Vögel, die gerne zu Besuch kommen, reicht es allemal.

So grün ist unser Junibaum derzeit und spendet an den heißen Tagen brav Schatten.

kirschbaum_juni

Ein krummes Ding gibt es heute aber noch als kleinen Bonus dazu. Wer errät was das ist?

gluehwurm

Richtig!

Ein Glühwürmchen zieht vor dem Kirschbaum abends seine Bahn

🙂



Meine bisherigen Fotos zu diesem Projekt findet ihr hier:

Zwölf Monate – Langsamkeit (1)

12 Monate – (2) Verhext

12 Monate (3) – Where have all the flowers gone?

12 Monate (4) – Drumherum

Die Beiträge aller anderen Teilnehmer findet ihr verlinkt bei Zeilenende. Vorbeischauen lohnt!

 

12 Monate (4) – Drumherum

Ende Mai und demnächst werde ich wohl schon von Laternenumzügen und Adventfeiern berichten können. Die Zeit verfliegt. So wie manch lieber Mensch meiner Familie. Und kommt er dann endlich wieder nach Hause zurück, dann rufen die Kinder begeistert „Winnie Pooh! Winnie Pooh!“ statt „Papa!“ bei der Begrüßung. Wobei der ganze Satz wohl gelautet hätte: „Schau mal Papa, ich habe einen Winnie Pooh Luftballon und ich freue mich so, dich wiederzusehen!„, aber das bekamen sie in der Aufregung verständlicherweise nicht heraus. Na ja, wir haben herzlich gelacht und mein Mann den Winnie Pooh Luftballon gleich mit in die Arme geschlossen. Das Drumherum ist doch auch schön.

Und davon will ich euch heute auch etwas zeigen – vom Drumherum um den Kirschbaum:

kirschbaum_gras

„Natur im Garten“ wird das gerne genannt. Ich mag Wiesen noch lieber als Rasen, und außerdem spart es Zeit, wenn man ein paar Flecken unberührt lässt im Garten, damit sich Bienen, Hummeln und Käfer tummeln können. Lassen wir also Gras drüber wachsen über Mamas Rasenmäheraversion. Hinter dem Gras übrigens: Der Kirschbaum.

kirschbaum_rose

Vor dem Gras – jetzt wo Pfingsten vor der Tür steht – auch ein paar Pfingstrosen. Sehr sympathische Pflanzen: Sie brauchen keine große Pflege und blühen trotzdem groß und schön und farbenprächtig. Die sind mit meinem Händchen für Grünzeug kompatibel.

Und wenn man morgens früh genug hinaus geht, findet sich sogar manchmal ein Stern am Himmel, wo man ihn gar nicht vermuten würde:

kirschbaum_morgenstern

Die Sonne zeigt sich von ihrer strahlendsten Seite und ein paar nette Lichteffekte gibt es gleich noch dazu.

Ich wünsche allen einen wunderschönen Sonntagmorgen!


Ein Jahr lang jedes Monat ein Objekt mit Bildern begleiten, das Projekt 12 Monate von Zeilende. Ich „begleite“ unseren Kirschbaum durch das Jahr und ab und zu auch ein bisschen etwas vom Drumherum im Garten.

Meine bisherigen Fotos zu diesem Projekt findet ihr hier:

Zwölf Monate – Langsamkeit (1)

12 Monate – (2) Verhext

12 Monate (3) – Where have all the flowers gone?

12 Monate (3) – Where have all the flowers gone?

Am letzten Sonntag im Monat ist es wieder Zeit für das Projekt „12 Monate„, welches  vom Zeilende dankenswerter Weise ins Leben gerufen wurde.

Das ganze Monat über werfe ich immer wieder Blicke auf unseren alten Kirschbaum und überlege, wie ich euch ein bisschen daran teilhaben lassen kann, wie er da so in unserem Garten steht, als Stütze für Mensch (und seine Schaukeln) und Tier – neben Hummeln und Bienen erfreuen sich besonders Vögel und Eichhörnchen an seiner Existenz. Letztere beiden zeigen sich aber auch äußerst fotoscheu bzw. ich mich zu langsam, zu blind für die gut getarnten Sänger oder einfach zu kameralos, um sie endlich einmal schön abzulichten. Erst kürzlich lauschte ich einem wunderbaren Abendkonzert, konnte den Solisten aber einfach nicht im Astwerk ausmachen. Dafür kam mir dann dieser hübsche Amslerich vor die Linse, der aber gewiss nichts mit dem Lied zu tun hatte, weil Amsellieder neben Taubengurren und Spatzengetschilpe die einzigen Vögeltöne sind, die ich einwandfrei zuordnen kann:

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Diesmal möchte ich das vergangene Monat in ein paar Bildern Revue passieren lassen. Denn dank der Aprilwetterkapriolen zeigte sich unser Garten innerhalb weniger Tage so unterschiedlich wie er das normalerweise nur über Wochen hinweg im Wechsel der Jahreszeiten tut:

Bei sommerlichen Temperaturen waren Anfang April die ersten Schneebälle auf dem Baum zu sehen:

april-baumbluete

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Frühlingsgefühle stellten sich ein, sogar schon Sommervorfreude und etwas Panik, angesichts der Feststellung, dass die ältere Tochter aus der Sommerkleidung des Vorjahres definitiv herausgewachsen ist. Doch dann passierte Folgendes: Aus diesem Anblickapril-baumschnee3a

wurde innerhalb eines Tages dieser:

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Aus den Blütenschneebällen wurde echte, kalte, matschige. Aus den Schneereminiszenzen so richtiger Schnee und auch richtig viel davon, mitten im April:

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Nach einer Woche war das (verkehrstechnisch desaströse und für die Natur zum Teil verheerende) Spektakel wieder vorbei. Die Sonne befreite den Garten und alles rundherum von den Schneemassen,

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ich konnte meinen Platz in der Nestschaukel wieder einnehmen und durch das Geäst des Kirschbaums in den Himmel hinauf blinzeln.

Während die Abendsonne die Rinde der westlichen Äste glänzen lässt,

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suche ich nach den letzten Blüten. Ob es heuer wohl Kirschen geben wird?

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Es heißt abwarten. Die Hummeln sind wieder unterwegs und die Sonnenuntergänge künden schon von wunderbar langen, lauen Sommerabenden, die wir unter unserem alten Kirschbaum verbringen werden.

april-baumsonnenuntergang