Von Blattern, stechenden Schafen und windigen Tagen

An windigen Tagen, wenn sich die Schweine in die Lüfte erheben, um mit den aufgewirbelten Blättern im Flug Ringelreih zu tanzen, an solchen Tagen werden von manch einem Schafe gesichtet, die statt stoisch wiederkauend auf Grashalme zu starren, lieber kleine Kinder wie Mücken stechen.

Diese Art Tage sind es, von denen ich heute berichten muss. Lasst euch also erzählen:

Es war eine Mutter,

die hatte zwei Töchter.

Die E und die Z und einen Mann noch dazu.

Die Z war ein Zwergerl,

die E ein Persönchen

so hatte die Mutter nur selten viel Ruh.

Und als sie des Morgens des Kindes Stirn fühlte,

da merkte sie sogleich, dass diese sehr glühte.

Sie erschrak gar heftig, das Kind aber sprach:

„Sorg dich nicht, liebe Mutter,

mich stechen die Mücken im Schlaf.“

Es war eine Mutter,

die sah aus dem Fenster.

Es war nicht Frühling, nicht Sommer, nicht Herbst,

sondern Winter.

„Im Winter gibt’s keine Mücken,

dafür ist es viel zu kalt.

Dann muss es etwas anderes sein“,

so dachte sie bald.

Der Kindergarten bringt Freunde und Spaß und so viel,

Kinder balgen und toben miteinander im Spiel.

Ab und zu bringen sie auch etwas von dort mit nach Haus,

so gehen Viren bei uns immer wieder Mal ein und Mal aus.

Es war eine Mutter,

die hatte zwei Töchter.

Die E und die Z und einen Mann obendrein.

Die E bekam Schafblattern,

die Mutter den Stress.

Sie fragte sich müde:

„Ja darf denn das sein?“

Immer wenn die Mutter denkt,

jetzt passt es,

jetzt ist alles gut,

dann zaubert das Schicksal eine (Kinder)krankheit aus dem Hut.

Feuchtblattern, Windpocken,

gar viele Namen tragen sie,

aus einer Pustel werden viele

und das wahrlich im Nu.

Beim Betupfen der „Punkti“

sah die Kleine begeistert zu.

„Auch, Punkti! Auch Punkti!“

so rief laut das gesunde Kind,

streckte heraus den Bauch, lachend, geschwind.

So, und zu einem holprigen Reim (Wer hat die Melodie erkannt?) gibt es auch noch ein passendes Fotoshop-Unding (Lachen Sie jetzt oder schweigen Sie für immer!):

schafe-auf-wiese

Diese Schöpfung eines Bildbearbeitungsprogrammes und großer Müdigkeit, beinhaltet – hoffentlich deutlich sichtbar – alle heutigen Themen: Schafe, Wind und Blätter.

Wie? Den Wind sieht man nicht?

Was? Das heißt Blattern, nicht Blätter?

Hm, also mit diesen Punkterln auf dem a werde ich jetzt auch noch fertig …so, wegretuschiert! Wenn das nur mit den Schafblattern auch so leicht ginge!

2 Gedanken zu “Von Blattern, stechenden Schafen und windigen Tagen

  1. Oh wie ungerecht. Windpocken machen eigentlich erst im schulpflichtigen Alter so richtig Spaß. Ich suche heute nach Feierabend mal meinen Impfausweis, um zu sehen, ob ich deinen Blog in den nächsten Wochen überhaupt noch betreten darf, aber wir lesen uns wieder. Ganz bestimmt. Wenn du überlebst. 😉

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