Heute lese ich …. klingende Bücher

Wortgeflumselkritzelkram schreibt jede Woche über ein Buch, das sie gerade liest („Heute lese ich …„) und ich mache mit:


Heute möchte ich kurz über ein Winter-/Weihnachtsbuch schreiben, das wir schon seit ein paar Wochen immer wieder lesen, anschauen und anhören. Denn es ist eines dieser Bilderbücher mit Musik, wirklich schöner Musik:

In der Reihe „Hörst du wer da musiziert?“ des Usborne Verlages erschien

Im Winterwald

Nachdem uns bereits Hörst du wer da musiziert? Geige, Flöte und Klavier mit seinen Melodien begeisterte, kauften wir auch „Im Winterwald“ und wurden nicht enttäuscht (obwohl der erste Band mein absoluter Favorit bleibt, aber das Buch passt thematisch in jede Jahreszeit, also soll es heute lieber um weihnachtliche Konzerte gehen.)

Das erste Buch liebte meine große Tochter bereits im Alter von einem Jahr. Bis sie etwa 3 wurde (also bis zu dem empfohlenen „Ab“-Alter) schauten wir das Buch wieder und wieder gemeinsam an. Und dazwischen konnte sie es sich auch alleine anhören. Einmal wollte sie es sogar zur Untermalung ihres Mittagsschläfchens nützen und nahm es mit in ihr (damals noch) Gitterbett. Dann drückte sie eine Taste und legte sich schnell hin. Die Musik spielt aber nur ein paar Sekunden lang. Also setzte sie sich wieder auf, drückte wieder eine Taste und legte sich erneut hin. So ging das eine ganze Weile, bis es ihr doch zu anstrengend wurde.

Wie der aufmerksame Leser erkennt, eignet sich das Buch nicht unbedingt als Einschlafhilfe für den Nachwuchs, als Ersatz für ein Musikmobile oder so – aber dafür ist es auch nicht gedacht.

Es geht vielmehr um sehr musikalische Waldtiere: Der Maulwurf spielt Xylophon, der Bär bläst die Trompete, das Eichhörnchen die Querflöte, Frau Dachs zupft die Harfe und der Fuchs fiedelt auf der Geige.

Zunächst trifft man die Tiere einzeln bei sich zu Hause, wo fleißig geübt wird. Dann machen sich alle auf den Weg zum großen Konzert. Igel, Hase, Mäuse, Vögel und Käfer putzen und schmücken die Scheune und dann … hebt der Waschbär den Taktstock und das Weihnachtskonzert beginnt.

Die Charaktere sind fast alle bereits aus dem ersten Band bekannt. Allerdings spielte da statt Frau Dachs Herr Dachs mit, und zwar auf dem Klavier, und anstelle des Bären war ein Gitarre zupfendes Wiesel Teil des Orchesters. Die Kontinuität der Protagonisten gefällt mir sehr gut. Man trifft sozusagen alte Bekannte wieder oder – wie im Falle der Dachse – man lernt noch weitere (musikbegeisterte) Familienmitglieder kennen. Wobei Familie Dachs insgesamt sehr musikalisch sein dürfte: Mutter und Tochter spielen Harfe, der Sohn den Kontrabass und der Vater Klavier. Wie im richtigen Leben halt.

Woher ich meine Hintergrundinformationen habe? Von den detailverliebten Bildern des Buches natürlich  😉

Auf der Webseite des Usborne Verlages gibt es nicht nur eine kurze Hörprobe (die meiner Ansicht nach aber nicht so gut wie im Buch selbst klingt), sondern auch die Bemerkung, dass diese Bücher der musikalischen Frühförderung dienlich wären. Ob dem so ist, kann ich noch nicht beurteilen. Da möchte ich doch erst die weitere musikalische Entwicklung unserer kleinen Z abwarten zur Bestätigung, denn nur weil meine große Tochter den halben Tag singt, heißt noch nicht, dass die Bücher ursächlich damit zu tun hätten.

Auf jeden Fall können sich die Kinder die Melodien der einzelnen Instrumente separat anhören, bevor sie sich am Konzerterlebnis erfreuen. Alle 6 Aufnahmen dauern nur ganz kurz, aber es sind wirklich liebliche Melodien. Auch die Texte sind sehr kurz gehalten. Pro Doppelseite nur zwei Sätze. Dadurch eignet sich das Buch aber schon ab einem sehr jungen Alter.

Meine Kinder mögen diese Bücher sehr gerne. Drücken und schunkeln, drücken und schunkeln …

Und vielleicht bringt uns das Christkind ja sogar den dritten Band „Hörst du wer da musiziert? Zur Schlafenszeit“, wer weiß …

3 Gedanken zu “Heute lese ich …. klingende Bücher

    1. Stimmt. Danke, dass du das erwähnst. Ist nämlich wirklich so. Das Buch kann man rauf und runter hören und die Mama muss gar nicht mit dem Kopf auf der Tischplatte den Takt dazu schlagen, um die schrillen Töne und die hyper-über-drüber-Synthie-Lustigkeit wieder aus den Hirnwindungen zu bekommen 😉

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