Schlagwort: Fragen

Kurz gefragt – ODER: Was Kleinkindeltern schon immer wissen wollten

  1. Haben es Eltern von Buben eigentlich leichter oder was ist das Pendant dazu, wenn die 4-jährige Tochter plötzlich erklärt, dass sie hier (also bei uns, in ihrem Zuhause) nicht mehr wohnen will , weil wir ihr nicht erlauben, sich sofort Ohrringe stechen zu lassen und Nagellack zu tragen? (nachdem ein anderes 4-Jähriges Mädchen meinte, sie könne wohl noch nicht 4 sein, wenn sie weder Ohrschmuck noch bunte Fingernägel hat *schnaub*)
  2. Gibt es bei Kinderhotels early-bird Frühstückszeiten (ab ca. 5.45 Uhr) standardmäßig oder zumindest schalldichte Wände, die andere Menschen mit normalen Schlafenszeiten vor Lärmbelästigung bis zur Eröffnung des Frühstücksraums schützen?
  3. Hat es Sinn, Kinderzimmer aufzuräumen bevor die Ferien vorbei sind oder überhaupt vor die Kinder 18 werden?
  4. Wird es jemals wieder Tischgespräche geben, in denen die Worte „Kaka“ und „Popo“ nicht vorkommen?
  5. Sinkt die Korrelation zwischen „Schau mal was ich schon kann“ und „Hoppla, daneben gegangen/ausgeschüttet/kaputt gegangen“ eigentlich mit steigendem Alter des Vorführenden oder werden nur die Kunststücke immer gewagter?

 

 

Der falsche Freitag

Ein Feiertagsmontag ist der verkehrte Freitag sozusagen, weil er nach dem Wochenende die Wochenendstimmung verbreitet (die normalerweise vor dem Wochenende vom Freitag angekündigt wird). Also Zeit für die Freitagsfragen der Brüllmaus

 

1.Was würdest Du als erstes tun, wenn Du nicht mehr arbeiten müsstest?

Planen würde ich viel, umsetzen aber womöglich einiges erst nach einer langen Leerlaufphase, denn das Internet ist der Zeitfresser der Musestunden schlechthin: Nachrichten, Blogs, Serien, Filme, online Shops, Musikvideos – die Verbündeten des inneren Schweinehundes! Also besser: Bücher, ganz oft nichts tun (am liebsten im Freien), Radtouren, Spaziergänge, noch mehr Bücher, schreiben, Sprachen lernen und Sport, ganz viel Sport. Und dann irgendwann einen NPO-Job suchen – weil Ideale die größten Arbeitsmotivatoren sind, aber oft nur die kleinsten Gehälter zahlen können.

2.Bist Du ein Morgen- oder Abendmensch?

Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gekommen, dass ich meine hellsten Momente morgens habe, bevor der Rest der Familie aufsteht und abends, nachdem zumindest die jüngere Hälfte der Familie ins Bett gebracht wurde. Alles dazwischen ist eher einem Bereich zuzuordnen, in dem ich mich manchmal frage, ob ich überhaupt noch ein Mensch bin. Im Spiegel werden dann noch die schlimmsten Befürchtungen bestätigt.

Aber im Ernst: Ich erledige Dinge nur dann nach Sonnenuntergang, weil ich für sie tagsüber keine Zeit fand. (Ihr erkennt die Problematik im Winter, wenn es früh dunkel wird?) Sport geht abends überhaupt nicht und überhaupt ist der Tagesakku nunmal morgens noch am vollsten (also vielleicht wirklich kein Mensch die Mama?) Die Energiereserven werden dann unterschiedlich schnell im Laufe des Tages verbraucht, da bleibt für den Abend manchmal einfach nicht mehr viel übrig.

3.Was wolltest Du als Kind später einmal werden?

Das änderte sich sprunghaft mit jedem tollen Film, den ich sah. Nachhaltig in Erinnerung geblieben sind mir: Wildhüterin dank Grzimeks „Serengeti darf nicht sterben“, Zirkusartist – Wie toll muss das denn sein, nicht in eine normale Schule zu gehen, dachte ich damals- und natürlich Starstaatsanwalt: Wer würde nicht gerne die bösen Schurken mit oscarpreisverdächtigen Reden für immer hinter Schloß und Riegel bringen wollen?

4.Die Wahl der Qual: Jeden Tag einen neuen Mückenstich oder laute Bauarbeiten beim Nachbarn?

Die Bauarbeiten bitte. Oder doch die Mücken? Bei Bauarbeiten kann man sich beschweren und ein paar Formulierungen ausprobieren, die man ja sonst im gesitteten Alltag nicht an den Mann bringt. Und ein Ende sollte in Sicht sein, man kann doch nicht ewig Wohnung renovieren, oder? Bei Mücken kann man nur draufhauen (so lieb ich Tiere habe, aber die beißenden Biester muss ich erschlagen) und auf kaltes Wetter hoffen. Hm, schwierig. Die Mückenstiche bekomme ich aber im Sommer sowieso, da brauche ich den Lärm und Dreck und  Staub von einer Baustelle nicht auch noch. Also dann doch die Mücken, müssen ja auch von etwas leben.

So, jetzt gehe ich in den Garten, weil ich heute tatsächlich nicht arbeiten muss, es noch Morgen ist und daher meine Energiereserven noch recht voll sind und schaue meinen Kindern dabei zu, wie sie spielen, was sie später einmal werden wollen (Schüler!). Hoffentlich fressen mich nicht die Mücken auf.

Teste deine Meinung

Der Test

Frage 1

Besser schwarz tragen als …

Frage 2

Rot, röter, aber am rötesten ist immer noch …

Fage 3

Was Kinder sich wünschen ist …


Bitte wähle 1 bis 4 Antworten pro Frage aus:

 

Punktewerte:

Antworten a) 0 Punkte

Antworten b) 3 Punkte

Antworten c) 1 Punkt

Antworten d) 2 Punkte

Bitte zähle deine Punkte zusammen und multipliziere sie mit deinem gefühlten Alter. Nun kannst du je nach Belieben dein Geburtsjahr abziehen, dividieren oder logarithmisch einfließen lassen und dein angestrebtes Idealgewicht zur Gewichtung des Resultats heranziehen.

Ist das Ergebnis positiv – umso besser, ist es eine negative oder keine ganze Zahl mehr, dann wiederhole den Test solange, bis du zwei negative Ergebnisse hast oder dir die Zahl besser gefällt. Denn: Hier geht es ganz alleine um deine Meinung!

Ergebnisskala:

<0:   Wiederholung!

>=0: positiv!

Also nicht vergessen: Manche Fragen sollte man hinterfragen, bei anderen ist das sinnvoll nicht möglich, aber positives Denken hilft – manchmal sogar über völlig aussagebefreite Tests hinweg 😉

FreiTag?

Sonntag, ach Sonntag. Früher war das ein Tag zum Ausschlafen, mittlerweile ist er morgens kaum von den anderen Wochentagen zu unterscheiden, da unsere zwei jüngsten Familienmitglieder bereits kurz vor 6 Uhr zu spielen beginnen wollen.

Ja, so war ich auch einmal und irgendwann werde ich Mühe haben, sie überhaupt aus den Federn zu bekommen, also versuche ich das Beste daraus zu machen und einfach den Tag so früh zu genießen wie möglich! Dann halt schon vor 6 Uhr.

So, und da ein Sonntag nicht einfach so daherkommt, sondern sich langsam anschleicht,  schaffe ich jetzt hoffentlich langsam die Überleitung zum Freitag. Der findet ja gewöhnlich vor und dann erst wieder nach dem Sonntag statt, also sozusagen rundherum. Bevor ihr mich nun fragt, ob ich vielleicht meinen Morgenkaffee noch nicht genießen konnte oder etwa zu viel davon getrunken habe, widme ich mich lieber anderen Fragen, nämlich denen der Brüllmaus.

In ihren Freitagsfragen wollte sie von uns folgendes wissen:

  1. Was hoffst Du, einmal geschenkt zu bekommen?
  2. Zum Neujahr ist es Brauch, aber etwas vornehmen kann man sich auch zwischendurch. Welche guten Vorsätze stellst Du Dir für nächste Woche?
  3. Was erhoffst Du Dir für’s Alter?
  4. Die Wahl der Qual: in die Sahara ziehen oder an den Nordpol auswandern?

Meine Antworten könnt ihr euch vielleicht schon denken. Wenn nicht, dann lest doch einfach weiter:

  1. Ein schnuckeliges, windschnittiges Auto (Coupé wäre o.k.) mit richtig viel PS, das selbstverständlich super-öko ist, aber mit dem ich trotzdem alle Drängler weit hinter mir lassen kann, wenn ich will (geschrieben nach einer kurzen Fahrt auf der Autobahn mit der vollgebröselten, halblahmen Familienkutsche)
  2. Nächste Woche? Derselbe Vorsatz wie jede Woche: Gelassen bleiben! Was auch passiert, wie viel ich auch wegräumen, putzen, aufräumen oder aufwischen muss, immer schön gelassen bleiben
  3. Hm? Die Frage ist schwierig. Ab wann fängt das Alter denn an? Ein Alter hatte ich ja genau genommen immer. Und seit ich Kinder habe, fühle ich mich abwechselnd irgendwo zwischen Kindergartenblütezeit (beim Duplospielen und Knetmassefiguren zermantschen), coolen Mitte 20 (wenn ich ohne kleinkindlichen Anhang unterwegs bin) und jenseits jeder Lebensversicherungsstatistiktafel (Sterbetafel klingt so unschön). Letzteres dann vermutlich den Rest der Zeit. Das Alter ist also eigentlich schon ein bisschen angekommen bei mir, auch wenn es sich gerade das beste Alter nennt. Hoffen wir mal, dass wir zwei auch weiterhin gut miteinander auskommen.
  4. Die Frage ist sonnenklar: Zum Nordpol natürlich. Mit sind kuschelige Eisbären definitv lieber als große Spinnen und Skorpione.

So, vielen Dank, liebe Brüllmaus. Das waren interessante Fragen.

Einen schönen Sonntag noch!