Schlagwort: Lieder

Impressionen aus dem Feriencamp (Finale Teil 2 – Das große Staunen)

Der Sommer ist vorbei – kindergartentechnisch. Wir sind schon wieder voll im neuen Schuljahr angekommen. Tag 1 – der sanfte Wiedereinstieg für E ins Kindergartenleben. Ich holte die größere Tochter etwas früher ab, damit der „Schock“ nach den mehrwöchigen Familienferien nicht zu groß wäre. Was … Impressionen aus dem Feriencamp (Finale Teil 2 – Das große Staunen) weiterlesen

Liebster Zufall und elf Knobelfragen

Der faszinierende Random Randomsen hat mir zu den Ehren meines 5. Liebsten Awards verholfen. Ich bedanke mich dafür ganz herzlich!

Die gestellten Fragen haben es in sich.  Die letzten Tage, ja, fast Wochen, habe ich gegrübelt. Schließlich rief ich meine Garde an Ghostreiterinnen zusammen und wir brüteten gemeinsam. Wir brüteten und brüteten … [Das Bild von gackernden Hühnern drängt sich mir gerade auf, obwohl ich es gar nicht erzeugen wollte], …, sichteten die Musiksammlung, schmökerten in Wörterbüchern.

Wir starteten sogar eine Küchenexkursion. Dabei trafen wir kurz auf meine (restliche) Familie. Alle waren fröhlich um den Küchentisch versammelt, auf meinem Platz ein Plüschtier meiner Tochter. Das lustige Geplappere vestummte jedoch augenblicklich als ich mit meinen Alter!Egos herein schwebte. Klamme Kälte (mehr …)

Kinder: Verkehrte Welt, verbogene Sprache

Meine knapp 3-jährige Tochter E meinte vor einiger Zeit, nachdem wir beiden Töchter abends die Pyjamas angezogen hatten:

„Ich habe eine blauen Pyjama und Z einen rosa Pyjama.

Wir haben beide dieselbe Farbe!“

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Neulich als ich morgens Kleidung für E aus dem Kleiderschrank nahm, erzählte mir mein kleiner Naseweis: „Wenn ich groß bin, trage ich auch solche Hemden wie der Papa“. Ich entgegnete, dass Frauen eher Blusen tragen würden und nur die Männer Hemden. E rief empört:

„Ich will aber ein Mann werden!“

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Obigen Beschluß hat sie mittlerweile auch schon ihrer Oma mitgeteilt. Ich fühlte mich bemüßigt, E zu erklären, dass man sich zwar z.B. den Beruf, nicht aber ohne weiteres das Geschlecht aussuchen kann (natürlich mit Ausnahmen, aber mit einem Kindergartenkind muss ich diesen Themenkomplex noch nicht diskutieren). Ergänzend zählte ich Berufe wie Ärztin und Lehrerin auf. E überlegte kurz und meinte:

„Dann will ich Doktorfrau werden“

Gut, vom Heiraten hatte ich noch gar nicht gesprochen, aber es ist auch eine Option …

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E liebt es, Fotos anzuschauen, ganz besonders, wenn sie darauf abgebildet ist. Wir blätterten ein Album durch. E sagte bei jedem Bild was bzw. wer darauf zu sehen war.

Auf einem Foto von ihrer letzten Geburtstagsfeier sind die eingeladenen Kinder, E selbst und ein paar Väter bei einem Luftballonspiel verewigt. Die Erwachsenen sind alle ungefähr in unserem – also dem „besten“ 😉 – Alter.

E kommentierte:

„Das war mein 2. Geburtstag. Da sind die Kinder und alte Männer.“

Unnötig zu sagen, dass mein Mann nach Luft schnappte und sich sein schütteres Haar raufte ..

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Neulich auf der Toilette eines Restaurants (zugegebenermaßen ist das kein besonders rühmlicher Anfang für eine Erzählung, aber doch recht typisch für eine Erlebnis mit einem windelfreien Kleinkind) erklärte ich meiner Tochter, dass das blinkende Ding über der Türe ein Bewegungssensor war, der das Licht für uns steuerte.

Wie es sich für einen richtigen Restaurantbesuch mit kürzlich sauber gewordenem Kind gehört, blieb es nicht beim einmaligen Besuch der Toilette. Für E ist die Tatsache, dass sie nun auch schon auf Erwachsenen-Klos gehen kann ein zu zelebrierendes Ereignis. Für mich jede Andeutung, dass sie dorthin muss, ein Alarmsignal, dem unverzüglich Folge zu leisten ist.

Wir unterhielten uns über alles mögliche, während wir darauf warteten, dass sie ihr Geschäft machte. Da meinte E:

„Es hat geblunkt.“

Nach kurzem Überlegen verbesserte ich sie und sagte in die Kloschüssel spähend: „Du meinst, es hat geplumpst?“ E schüttelte den Kopf, „Nein, es hat geblunkt!“ Aus dem Gästeraum hörte man Livemusik mit Trommeln. Also versuchte ich es wieder: „Ah! Es hat gepumpert. Du hörst die Trommeln?“ Aber E wiederholte wieder: „Nein, es hat GEBLUNKT!“ und schaute auffällig und fast ängstlich an die Decke. Erst da begriff ich, worum es ging: „Es hat GEBLINKT!“

Die (Ver)biegungen der deutschen Sprache sind von überraschend regelmäßiger Unregelmäßigkeit.

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„Maroni, Maroni, Maroni….“

E sang fröhlich vor sich hin. Als ich nachfragte woher sie das Maroni-Lied kannte (die Maroni-Zeit war eigentlich schon wieder vorbei), erklärte sie mir, dass es der Papa im Auto gespielt hätte. Mein Verwunderung wurde noch größer, weil ich den Musikgeschmack meines Mannes mittlerweile doch recht gut kenne.

Es dauerte einige Zeit bis ich die mir bekannte Melodie zuordnen konnte. Es handelte sich um „My Bony Is Over The Ocean“, das sie auf der Kinderlieder-CD gehört hatte, die ich meinem Mann neulich mit auf den Weg gab.

Naja, ich hatte als Kind immer gedacht, das Lied würde von einem Pony handeln. So hat jeder seine eigene Version davon …

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E ließ sich von mir eine Frisur mit 3 kleinen Rossschwänzchen mit roten Haarbändern machen. Als ich fertig war, lief sie sofort zum Spiegel und rief begeistert:

„Ich schaue aus wie eine Geburtstagsparty“

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Nachdem unsere Tochter erfahren hatte, dass die meisten Autos zumindest einen Auspuff haben, wollte sie ihr neu erworbenes Wissen auch aktiv anwenden. Aus Holzbausteinen errichtete sie eine Stadt und erklärte mir dann, wo die Straßen wären:

„Da drüben puffen die Autos raus“

Liebster Award reloaded²!! Im Märzen die Mama …

Im Märzen die Mama den Fragen sich stellt,

den Atem anhaltend zittert die wordpress Blogger-Welt.

Was wird sie uns sagen?

Was verrät sie von sich?

Alle bangen und warten: „Nominiert sie auch mich?“

Dann kommt der Artikel raus, ist er schlecht, ist er gut?

Die Mama labert wieder rum, so wie sie’s immer tut.

Trallala trallala ...


Noch vor den Iden des März ward es zum dritten Mal geschehen: Diesmal darf ich mich ganz herzlich beim Zellchen von Die Grauzelle vs. Minimonster für die Nominierung zum „Liebster Award“ bedanken.

Auch im Leben des Zellchens kommen zwei kleine Kinder vor, Katzen und ein Mann – die perfekten Zutaten für ein manchmal etwas turbulenteres Leben. (mehr …)

26 Dinge, die ich bisher durch meine Kinder gelernt habe

A wie Arbeit

  • B.C. (before children):
    • Auslastung durch Arbeit: 80-90%
    • Selbstbestätigung durch Arbeit: 90%
  • A.D. (after delivery):
    • Auslastung durch Arbeit: max. 50%
    • Auslastung durch Kinder: min. 150%
    • Selbstbestätigung durch Arbeit: 75%
    • Selbstbestätigung durch Kinder: 75%
    • Selbstzweifel durch Kinder: 100%

A (mathematical) miracle happens, when a child is born.

B wie Bilderbücher

Anfangs war es sehr gewöhnungsbedürftig von „normalen“ Büchern (Text, Text und noch mehr Text, höchstens mal ein Foto – bei Belletristik – oder ein paar Grafiken – bei Fachbüchern) wieder zu Bilderbüchern zurückzukehren und auch noch Begeisterung mitzubringen. So wenig Text, oft noch nicht einmal besonders informativ: „Der Hund bellt“, Semantik einer Doppelseite! (mehr …)