Sinn-los

Gar nichts wollen.

In den Tag hinaus hören,

weit weg vom eigenen Körper.

Flugzeuge, Motorräder, Kinderstimmen, Rasenmäher.

Das Leben rundum, eine liebliche Kulisse.

 

Sie spuckt dich aus wie einen Kirschkern.

Bitte draußen bleiben!

Ungenießbar.

 

 

Gar nichts wollen.

In die Nacht hinein starren,

weit über deinen eigenen Geist hinaus.

Stille.

Das Leben rundum, eine schlafende Kulisse.

Sie saugt dich ein wie ein wirbelnder Strudel.

Mittanzen bis dir schwindlig wird.

Unsteuerbar.

 

Gar nichts wollen.

In die eigenen Abgründe brüllen,

weiter und lauter bis deine Stimme versagt.

Lärmendes Durcheinander.

Ein Leben ohne Ordnung, die dich hält und tröstet.

Warten auf … worauf nur?

Schweigend, blind und stumm.

Unerträglich.

 

 

Ein Gedanke zu “Sinn-los

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