Gruß aus dem Elfenbeinturm

Die Kunst zu dichten … heißt es diese Woche blau-äugig auf dem Mitmachblog. Aber nicht alles, was sich reimt ist auch unbedingt gut, ich konnte es trotzdem nicht bleiben lassen 😉

MitmachBlog

Die Kunst zu dichten ist manches Mal

wie eine Wanderung durch ein Jammertal.

Der Reim sei des Gedächtnis Stütze,

bei langen Geschichten dem Erzähler er nütze.

Dichtkunst also eine Mnemotechnik nur?

„Nein!“ Da bleiben die Dichter im Elfenbeinturm stur.

Als „Pöten“ verlacht, ärgern sie sich grün und blau,

wird man aus ihren Zeilen auch nicht immer schlau.

Die Moral wurde früher gerne verpackt in Balladen,

heute stiegen die Schüler auf die Barrikaden

müssten sie noch immer die Glocke und die Bürgschaft lernen.

Für solch langes Palaver kann sich nicht jeder erwärmen.

Wie oft wohl litten die Lehrer früher darunter,

dass die Kinder die Reime bloß leiern herunter?

Statt Hilfe zum Merken waren die Gedichte eine Qual,

jede Strophe ein Gestotter, umso schlimmer, je höher die Zahl.

[Auch mit diesem Reim geht es immer schneller bergab.

Krieg ich noch die Kurve? Ich glaub, das wird knapp!]

Doch die Lyrik ist voll…

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