MitmachBlog

Der Wiedereinstieg nach der Elternkarenz naht. Das bedeutet, dass alle möglichen organisatorischen Punkte abgearbeitet werden müssen, Kontrolltermine bei den Ärzten möglichst jetzt noch zu erledigen sind, Fahrpläne nach dem zeiteffizientesten Weg von Zuhause über den Kindergarten in die Arbeit durchsucht werden usw.

Auf meiner To-Do-Liste stand auch: Kleiderschrank aufräumen.

Das ist eine Tätigkeit, die meines Erachtens nur unter Idealbedingungen erfolgen sollte. Zunächst braucht man Ruhe. Die Nähe von engagierten Kleinkindern, die nichts lieber tun, als Dinge von Stapel A zu Stapel B umzuschichten, mit Stapel C zu vermischen und letzten Endes das Zimmer als ein Meer aus zerwühlten Hosen, Shirts und Blusen einfach der arg genervten Mama zu überlassen, ist tunlichst zu meiden.

Die zweite Voraussetzung ist die eigene psychische Verfassung. Es gibt Tage, da scheint alles zu passen und gut an mir auszusehen (es gab Tage trifft es wohl eher) und es gibt jene Tage, da sind Konfektionsgrößen ganz…

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