Als von Natur aus neugieriger Mensch versuche ich mich mit meiner größeren Tochter darüber zu unterhalten, was sie im Kindergarten denn so alles erlebt – und mit wem¹. Aus den Erzählungen werde ich zwar nicht immer schlau, da auch die kindliche Phantasie stark mitmischt, aber ich glaube ein ungefähres Bild davon zu haben, wie der Tag verlaufen ist und weiß mittlerweile auch, wen sie mag.

Als ich sie noch recht neu in der Kindergartengruppe war, fragte ich E, ob sie denn auch schon die anderen Kinder kennen gelernt habe. Nun ist es so, dass jene Kinder, die ich beim Namen kenne, weil ich sie beim Abholen schon öfter gesehen habe, aber nicht unbedingt die sind, mit denen sie am liebsten die Zeit verbringt. Das Gespräch verlief dann so:

Ich: Spielst du denn auch mit [grübel, grübel] dem N?

E: Nein.

Ich: Aber wieso denn nicht? Der ist doch nett, oder?

E: Ja, aber als Mädchen wäre er mir lieber!²

¹Anmerkung 1: Ich weiß, ich weiß. Fast ein Outing als Helikopter-Mutter. Aber, überrascht das auf meinem Blog wirklich noch irgendjemanden?

²Anmerkung 2: Es ist übrigens nicht so, dass meine Tochter nur mit Mädchen spielt. Aber sie hat halt schon einen besten Freund im Kindergarten, von daher ist es o.k., wenn sie (die anderen) Buben nicht so mag 🙂