Und da heute der 17.9. ist, ein paar Gedanken zu diesem Datum:
Ob sie sich für etwas Besseres halten? Primzahlen, die Undurchschaubaren?
Immer nur sie selbst, kein Stückchen weit mit einem anderen gehen. Sich einem kleineren, jüngeren Kollegen anvertrauen, etwas mit ihm teilen – völlig undenkbar!
Ob 17 oder 179, sie tragen nur zufällig das gleiche Kleid an diesem Tag, zu demselben Anlass und stehen nun peinlich berührt da, während alle anderen grinsen und behaupten, bei der zierlicheren 17 sehe es aus wie angegossen, während die 179 doch etwas sehr DREIstes an sich habe.
Der runde Kopf der Größeren verNEUNT das selbstverständlich und reckt sich noch mehr empor. Sie mache immer eine prima Figur und schaue im Jahr noch viel seltener vorbei als die kleine 17 mit ihrer Zwillingsschwester, der 19 und der ganzen Teenager-Primusclique (11, 13,17, 19). Daher sei sie auch noch viel seltener und wertvoller als die andere.
Wie schön, dass es unendlich viele von ihnen gibt: Primzahlen und schillernde Persönlichkeiten.
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Mir gefällt es sehr. Es macht auf eines der interessantesten Teilgebiete der Mathematik aufmerksam.
Und: auch wenn sie immer seltener werden, bei großen Zahlen, so gibt es doch beliebig viele.
Von den kleinen gefällt mir besonders die 17, weil man mit Zirkel und Bleistift ein regelmäßiges 17-Eck zeichnen kann, wie der Mathematiker Gauß bewies.
Außerdem gefallen mir Primzahlpalindrome. Sie sehen vorn und hinten gleich aus, wie Anna Susanna – oder die Reliefpfeiler.
11 ist das einzige zweistellige Palindrom.
101,131,151, 181, 191 sind weitere.
Liebe Grüße von Bernd
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Oh ja, Palindrome – gefallen mir als Worte und als Zahlen. Aber ich halte es für ein Gerücht, dass man zum Beispiel eine kreisrunde Torte in 17 gleichmäßige Stücke aufteilen könnte (mit Zirkel oder mit Messer, egal): Ich schaffe immer nur 4 Teile: 3 für me, myself and I und eines für die, die sonst noch mitessen wollen 😎
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Das stimmt allerdings. Ehe man mit Zeichnen fertig ist, ist die Torte weg.
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„Teenager-Primusclique (11, 13,17, 19)“ – gut erkannt!
Witzig, wie auch die Beschreibung „b.c.“ – before children 😀
Ich habe eine Tochter, die immer mit Mathe auf Kriegsfuß stand, aber heute gut mit ihrem Konto und den €uros klarkommt, das ist wichtig, finde ich.
Abstrakte Zahlentheorien und -spielereien haben mir auch noch nie Spaß gemacht.
Schönes WE wünscht Charis 🙂
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So schön:)
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Das sind die Freuden an der Mathematik, die ich mir auch im Schulunterricht gewünscht hätte.
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