Sich über Rollen Gedanken zu machen – darum geht es unter anderem diese Woche auf dem Mitmachblog. Zum Glück habe ich meine kleine Drehbuchautorin E zu Hause. Sie liefert mir das Blogmaterial frei Haus

MitmachBlog

Gestern sagte meine 4-jährige Tochter E plötzlich zu mir: „Mama, spielst du mit mir Vater-Mutter-Kind?

Einerseits dachte ich: „Das tun wir doch sowieso die ganze Zeit, nur mit der ewig gleichen Rollenbesetzung (ergo: langweilig!)“, aber andererseits fand ich es ganz lustig, da sie dieses Spiel, das ich selbst noch aus Kindertagen kenne, früher noch nie erwähnt hatte. Vermutlich hat sie es gerade erst im Kindergarten kennengelernt. Und ich vermute, dass es schon seit der Steinzeit von Kindern gespielt wird.

Mit Schaudern denke ich allerdings daran zurück (nicht an die Steinzeit – so alt bin ich nun auch wieder noch nicht, aber an die schrägen 80er), dass ich als extrem schüchternes Kind auch in diesem Rollenspiel immer die Rolle des Kindes bekam (wiederum: langweilig!), wo ich doch die viel bessere Erwachsenendarstellerin gewesen wäre als meine Spielkameraden. So meine Überzeugung zumindest, die ich mich natürlich weder zu äußern noch…

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