MitmachBlog

Bei jedem Regierungswechsel wird dem wählenden Volk versprochen, dass ab nun alles besser würde. Da wird gerne ausführlich auf die Verfehlungen der letzten Jahre hingewiesen, gleichgültig wie viel davon selbst mitverschuldet ist. Ein Neubeginn wäre immer der bessere Weg, wird dann gerne kommuniziert.

Dem gegenüber steht das Lobpreis der bestehenden Zustände, das Bewahren des Guten, die Kontinuität. Will man an der Macht bleiben, dann wird nur dann alles besser, wenn alles beim alten bleibt. Logisch, oder?

Schenkte man den Ankündigungen der Politiker vor Wahlen Glauben, so müssten wir längst in der besten der besseren Welten leben. Die ersten Monate wird auch oft tatsächlich mit Hochdruck an den geplanten Änderungen gearbeitet, durch die alles besser werden soll.

Alles besser, aber nicht unbedingt für alle. Nein, da muss man bitteschön schon unterscheiden: zwischen der eigenen Klientel und dem mitzuschleppenden Rest an Anderswählern. Den Weizen von der Spreu trennen.

Die Umsetzungen der Wahlversprechen…

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