Straßengezeter

MitmachBlog

Kaum wird es hell, treiben sie sich auf der Straße herum. Auf der Straße, direkt vor meinem Haus. Uns trennt nur ein Zaun und manchmal nicht einmal das. Ein Zaun ist ja kein wirkliches Hindernis, wenn man sportlich ist und das Konzept von Privateigentum einfach – im wahrsten Sinne des Wortes – übergeht, in den Wind schreibt.

Aus Großstädten kennt man so etwas: Sie treten am liebsten in großen Gruppen in Erscheinung. Bahnhöfe zum Beispiel sind Hotspots. „Wo Tauben sind, fliegen Tauben zu“ heißt es. Aber seit ich auf dem Land wohne, weiß ich, dass es hier um ganz andere Dimensionen geht.

Sie lärmen so lange die Sonne scheint, sitzen überall, wo sie wollen (und können) und picknicken einfach vor meinem Fenster. Ich weiß nicht einmal, ob das „nur“ eine Großfamilie ist oder gleich eine ganze Sippe. Unterhalten kann man sich ja nicht mit ihnen, denn kaum mache ich das…

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