Realo Maus

Geschichten in (Klein)kinderbüchern sind oft voller Mobbing und haben doch stets ein Happy End. In der Realität sieht das meist anders aus. Realo Maus zeigt wie es wirklich enden müsste …

MitmachBlog

Je jünger das Zielpublikum, desto versöhnlicher und Happy-end-gefärbter das Ende einer Geschichte. Heutzutage. Früher, ja früher, da gab es noch Szenen wie die Schuhanprobe bei Aschenputtels‘ Stiefschwestern mit Messer statt Schuhlöffel, die fatale Abneigung gegen Suppen bei einem Buben namens Kaspar oder die Unart des Daumenlutschers, der mit Hilfe eines Schneiders leicht beizukommen war. Horrorliteratur für die Jüngsten.

Ein Mittelweg wäre nett. Nicht die Brutalität alter Märchen und die Grausamkeit der Struwelpeter-Moral, aber auch nicht die durchschaubare alles-geht-immer-super-gut-aus-Mentalität der modernen Kleinkindergeschichten. Statt der stets fröhlichen Ente Egon, dem besten Kuschelfreund Igel Igor und der naseweisen Maus Mimi lieber einmal richtige Realo-Protagonisten.

Wie wäre es denn z.B. mit folgender Geschichte:


Die kleine Hausmaus hatte die Nase gestrichen voll. Ihr graues, schüchternes Mäuschendasein brauchte etwas mehr Pep. Sie sehnte sich nach einem Abenteuer, nach der großen Welt fernab von ihrer Großfamilie, in der sie doch immer nur das unauffällige Nesthäkchen bleiben würde…

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5 Gedanken zu “Realo Maus

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