MitmachBlog

Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt läuft, kann man so einiges wahrnehmen, das einem leicht und gerne entgeht, hätte man die Augen nicht auf die Umgebung gerichtet. Im Normalfall geht man ja immer mit offenen Augen herum (Blindekuhspiele mit Kindern ausgenommen), aber sie sind doch oft nach innen gewendet, auf die eigenen Gedanken oder ans Handydisplay geheftet oder auch bewusst nur auf einen Punkt fokussiert.

Während ich in Wien wohnte hatte ich mir tatsächlich angewöhnt, möglichst nicht viel von dem wahrzunehmen, was sich rund um mich abspielte. Der Grund dafür: Es ging mich schlicht nichts an und war manchmal sicherer. Schaut man nämlich jemanden zu lange an, dessen Verhalten einem missfällt oder zumindest auffällt, läuft man Gefahr, in ein Gespräch, gar ein Streitgespräch verwickelt zu werden. Gelegentlich ist das auch notwendig. Ich sehe nicht absichtlich weg, wenn Mensch oder Tier Hilfe brauchen und meinen Mund kann ich dann…

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